Kundenmeetings, zweiter Akt: Warten. Eine Demonstration der Machtverhältnisse

Pünktlichkeit mag die Höflichkeit der Könige sein, aber was schert sich der Kunde einer Agentur sich schon um die Gepflogenheiten in der Monarchie?

Für den Kunden ist es selbstverständlich, dass er zu spät kommt. Schließlich bezahlen sie viel Geld. Da muss es inklusive sein, dass man die Agentur warten lässt. Und das ist unabhängig davon, ob die das Meeting in der Agentur oder beim Kunden stattfindet. Findet es in den Räumlichkeiten der Agentur statt, dann wird bis kurz vor dem vermeintlichen Start des Meetings an den Unterlagen gearbeitet. Entsprechend gestresst sind die Agenturleute, wenn es endlich los gehen soll. Nur  dummerweise geht es nicht los. Weil kein Kunde da ist.

Aber auch wenn die Agentur zu Gast beim Kunden ist, wird das Warte-Spiel gespielt. Zuerst am Empfang. Dort sammelt eine Assistentin die drei Agenturvertreter nach zehn bis fünfzehn Minuten ein und führt sie in einen Besprechungsraum. Dort angekommen, verabschiedet sich sich mit den Worten: „Herr XY ist gleich bei Ihnen“. Das „gleich“ bedeutet in diesem Fall 20 bis 30 Minuten.

 

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