Volker Beck und was man von ihm über Krisen-PR lernen kann

Im aktuellen SZ-Magazin gibt es ein sehr lesenswertes Stück über Volker Beck und die Folgen seines Crystal-Meth-Vorfalls. Ergebnis, ein Jahr danach: Es hat ihm politisch nicht geschadet, weil er genau richtig damit umgegangen ist.

„Es ist ein Phänomen der politischen Krisen-PR, dass sich die Dinge am schnellsten beruhigen, wenn man sich nicht rührt, bis sich die Empörung gelegt hat – und sich dann uneingeschränkt entschuldigt, ohne aber auszuführen, wofür eigentlich“

 

Nachdem Volker Beck mit Meth erwischt wurde, ist er nämlich nicht in hektische Betriebsamkeit verfallen, hat keine Dossiers mit Erklärungen veröffentlicht, keine der berüchtigten „Hintergrundgespräche mit Hauptstadtjournalisten“ geführt. Sondern hat einfach mal gar nichts gemacht, sich sogar mit Likes auf Facebook zurückgehalten. Und siehe da, er wurde wieder rehabilitiert.

Einfach mal nichts tun – so einfach kann das sein. Auch wenn es meist am schwersten fällt.

Mehr von mir zur PR gibt es in meinem Buch: Public Frustration. Über Leben in der PR. Als E-Book für 3,99 Euro

 

 

 

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